4. März 2017 Weltgebetstag

«Bin ich ungerecht zu euch?»

Auf Philippinisch wurden wir am diesjährigen Weltgebetstag vom 3. März im Foyer der reformierten Kirche willkommen geheissen. «Mabuhay» nennt sich das Begrüssungswort und bedeutet «mögest du leben, zum Wohl oder Willkommen». Elisa Lohr ist in den Philippinen aufgewachsen und lebt heute in der Schweiz. Sie berichtete von den Naturschönheiten in ihrer Heimat, aber auch von den Schwierigkeiten der Bevölkerung, vor allem der Frauen, ihren Lebensunterhalt im eigenen Land verdienen zu können.

 

Weltweit beteten wir an diesem Tag für die Frauen auf den Philippinen und deren Familien für bessere Lebensbedingungen in ihrem Land. Wir hörten Stimmen philippinischer Frauen, die sich im eigenen Land für soziale und wirtschaftliche Gerechtigkeit einsetzen. Während der Liturgie wurde uns der Bibeltext aus Matthäus vom Gutsbesitzer mit seinen Arbeitern auf dem Weinberg nähergebracht, und wir machten uns Gedanken zur Gerechtigkeit.

 

Ein schöner Brauch von gelebter Barmherzigkeit und Fürsorge füreinander ist die philippinische Tradition «Dagyaw», wo sich Nachbarn unentgeltlich gegenseitig bei der Ernte helfen und den Ertrag anschliessend untereinander aufteilen.

 

Bei Kaffee, Tee, philippinischem Gebäck und vielen guten Gesprächen liessen die Teilnehmenden die besinnliche Feier ausklingen.