Frauenspuren in Sarnen: Kloster, Küche, Kerker

Am Abend vom 10. Mai 2017 machten sich 28 Frauen auf die Suche nach den Frauenspuren in Sarnen. Wir hatten Glück und das Wetter meinte es gut mit uns. Klara Spichtig, Leiterin vom Historischen Museum, führte uns durch Sarnen und erzählte Interessantes über Leute und Gebäude im 15./16. Jahrhundert. Mit fundiertem Wissen, gespickt mit etwas Schalk, brachte sie die damalige Zeit näher. Wir erfuhren, wieso Vreni Gerig als Hexe 1572 in Obwalden verbrannt wurde, was der Pranger mitten im Dorf bedeutet und für was alles die Frauen in der damaligen Zeit hinhalten mussten. Geschichten  über Eheleute und wie es im Badehaus zu und her ging, so dass wir nur staunen konnten. Wir wissen jetzt wie es kam, dass die Nonnen von Engelberg nach Sarnen umsiedelten und  woher das Sarner Jesuskind seinen Namen hat und noch vieles, vieles mehr. Auf Fragen bekamen wir Antworten und wir laufen jetzt sicher mit anderen Augen durch das Sarner Dorf. Wir danken Klara Spichtig für die interessante und lehrreiche Führung