20. Januar  Mein Wille geschehe.... Vorsorgedossier

 Am 20. Januar 2016 hörten über 60 Personen den  Ausführungen der beiden Fachfrauen Miriam Schriber (Sozialarbeiterin Pro Senectute) und Esther Limacher (Leiterin Beratungsstelle Hilfe und Pflege) zum Thema Patientenverfügung und Vorsorgeauftrag zu. Es wurden praktische Beispiele aus dem Alltag eingebracht und das Publikum stellte viele interessante Fragen. 

 

In der Patientenverfügung wird die medizinische Behandlung festgelegt, wenn sie selbst nicht mehr entscheiden können. Mit der Patientenverfügung nehmen sie  den Angehörigen emotionale und auch schwierige Entscheide ab, da sie nach ihrem Willen handeln können. 

 

Beim Vorsorgeauftrag wird festgehalten, wer sie in finanziellen und rechtlichen Angelegenheiten vertritt, wenn sie das selbst nicht mehr können. Die von ihnen ausgewählte Person kann die Vertretung ausüben. Mühsame Abklärungen und wiederkehrende Informations-pflicht gegenüber der KESB (Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde) sind dadurch nicht nötig. 

 

Idealerweise übernimmt diese Aufgabe eine nahestehende Person (z.B. Partner, Kinder). Sobald die Situation eintrifft, kann die beauftragte Person nach einer kurzen Überprüfung durch die KESB,  die Vertretung wahrnehmen.  

 

Beim Verlassen des Saales war klar, die Patientenverfügung und der Vorsorgeauftrag muss angepackt werden. Der Docupass und die kostenlose Beratung ist bei  Pro Senectute,  Marktstrasse 5, Sarnen, erhältlich